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Aktionen gegen die Castortransporte in das atomare Zwischenlager
Nord in Rubenow bei Greifswald-Lubmin. Castortransport am Ziel.

Demonstration gegen die Castor-Transporte ins Zwischenlager Lubmin bei Greifswald

Achtung: Dies ist eine News-Archivseite zu den Aktionen gegen
die Castortransporte im Jahr 2010. Die News 2011 finden Sie hier:
Informationsmöglichkeit mit dem kostenlosen Bürgertelefon
und News zu Mahnwachen und weiteren Aktionen im Jahr 2011

Ostsee-News vom 17. Dezember 2010 (ur): Die Zeit, in der Sie bei Ihrer Urlaubsplanung und beim bereits angetretenen Urlaub in der Region Greifswald-Lubmin einen Castor-Transport in das atomare Zwischenlager Nord in Rubenow bei Greifswald-Lubmin bedenken mussten, ist vorüber. Der Castortransport hat sein Ziel erreicht. Eine Videodatei der Tagesschau zu diesem Thema von gestern Abend um 23.20 Uhr finden Sie mit diesem Link:

Castor-Transport erreicht trotz heftiger Proteste Zwischenlager in Lubmin

 

News aus den vergangenen Tagen zum Thema "Castortransport nach Rubenow bei Greifswald" weiter unten auf dieser Seite.

www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste
Täglich vor der Tagesschau Ihre News und Infos für den Urlaub
auf der Ostsee und an der Ostseeküste. Was veränderte sich oder wird gerade geplant? Was hat sich ereignet? Wie sieht es an der Ostsee aus?

© Fotos und Texte: Kreidefelsen GbR, Redaktion: Wolfgang Urban (ur)

15. Dezember 2010 Beim Urlaub in der Region Greifswald die Aktionen
gegen die CASTOR-Transporte beachten. Kostenfreies Bürgertelefon
informiert über polizeiliche Maßnahmen: 0800-58 92 984 anrufen.

Am Donnerstag, also morgen, werden wahrscheinlich die Castor-Transporte mit atomarem Müll in der Region Greifswald-Lubmin eintreteffen. Zu ihren heutigen Maßnahmen teilte die "Gemeinsame Pressestelle der Polizeidirektion Anklam und der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt" mit, dass " die Polizei vor den Energiewerken (Richtung Spandowerhagen und Lubmin) mit der Einrichtung von zwei Kontrollstellen" beginnt. Lageabhängig werde es "gegebenenfalls zu längeren Sperrungen von Straßen und Bahnübergängen entlang der Route des Transportes, insbesondere zwischen Greifswald und Rubenow" kommen. Die vollständige Mitteilung der Polizei an die Medien sowie einen Link zur Anti-Atom-Bewegung finden Sie weiter unten auf dieser Seite in den ausführlichen News für den Urlaub an der Ostsee.

Falls Sie nur daran interessiert sind, über jetzige Verkehrsumleitungen und weitere aktuelle Polizeimaßnahmen informiert zu werden, dann können Sie auch sofort ein kostenfreies Bürgertelefon anrufen. Dazu teilte die Polizei mit:

Bürgerinnen und Bürger können sich ... über die a
ktuellen polizeilichen Maßnahmen am kostenfreien
Bürgertelefon 0800 - 58 92 984 informieren.

Anti-Atom-Demo in Greifswald

Foto von der Anti-Atom-Demo in Greifswald am vergangenen Samstag

Ein Foto mit einem Strandkorb auf einem Gleis finden Sie mit diesem Link

http://de.indymedia.org/2010/12/296353.shtml

Der Link führt zu einer Veröffentlichung des Anti-Atom-Bündnis-Nordost und dessen
Beantwortung der Fragen: "Wie und Warum wird gegen den Castortransport nach
Lubmin protestiert?" UND "Was sucht ein Strandkorb auf den Schienen?"

News für den Urlaub an der Ostsee (ur). Die "Gemeinsame Pressestelle der Polizeidirektion Anklam und der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt" teilte am 14. Dezember den Medien mit:

Polizei ist auf das Eintreffen des KNK-Transportes in Rubenow vorbereitet

Die Landes- und Bundespolizei haben sich umfassend auf den gemeinsam zu bewältigenden KNK-Transport von Cadarache in Frankreich in das Zwischenlager Nord vorbereitet. Unterstützung kommt neben eignen Kräften Mecklenburg-Vorpommerns aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen, Berlin, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und aus Bayern.

Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten haben einerseits den Auftrag, einen mögichst störungsfreien und sicheren Transport zu gewährleisten. Andererseits haben sie friedliche Versammlungen im Umfeld des Transportes im Sinne des Artikels 8 des Grundgesetzes zu schützen. Störaktionen im Bereich des Transportweges und Gewalttätigkeiten wird konsequent begegnet.

Hinsichtlich der Demonstrationen der vergangenen Tage in und um Greifswald dankt Polizeiführer Siegfried Bruß den Veranstaltern für die kooperativen und konstruktiven Vorbereitungsgespräche. „Wir haben bunte und phantasievolle Proteste erlebt. Unsere polizeilichen Maßnahmen trugen zu einem friedlichen Verlauf der bisherigen Versammlungen bei.“, so Polizeiführer Siegfried Bruß.

Im Rahmen der bisherigen Überwachungsmaßnahmen hat die Bundespolizei im Bereich der Bahnstrecke Greifswald - Lubmin an acht Stellen Aushöhlungen im Gleisbett festgestellt. Diese wurden unmittelbar beseitigt. Hinweise auf Täter liegen nicht vor. Eine weitere Unterhöhlung wurde am 13.12.2010 auf der Hauptstrecke Stralsund - Greifswald festgestellt. Auswirkungen auf den laufenden Bahnverkehr traten nicht ein. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Mit Blick auf die kommenden Einsatztage appelliert der Präsident der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt Joachim Franklin an die Protestteilnehmer: „Das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit gilt allerdings nicht auf Gleisanlagen. Schienen eignen sich nicht als Demonstrationsort. Der unerlaubte Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich für die Protestteilnehmer und stellt für den übrigen Bahnverkehr eine Gefahr dar.“

Während des Einsatzes will die Polizei den Teilnehmern der Proteste als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Zu diesem Zweck sind gemeinsame Konfliktmanagerteams der Landes- und Bundespolizei im Einsatzraum. Sie sind an den gelben Westen deutlich zu erkennen. Die Konfliktmanagerteams wollen polizeiliche Maßnahmen transparent machen und auf konfliktfreie Lösungen bei nicht auszuschließenden Blockadeaktionen hinwirken.

Die Bürger Greifswalds und der Gemeinden um die Energiewerke Nord in Rubenow werden um Verständnis dafür gebeten, dass mit der zeitlichen und örtlichen Nähe des für Donnerstagvormittag erwarteten Transportes die Durchgangsstraße vor den Energiewerken Nord für den allgemeinen Durchgangsverkehr gesperrt werden muss.

Bereits am Mittwoch beginnt die Polizei vor den Energiewerken (Richtung Spandowerhagen und Lubmin) mit der Einrichtung von zwei Kontrollstellen. Lageabhängig kommt es gegebenenfalls zu längeren Sperrungen von Straßen und Bahnübergängen entlang der Route des Transportes, insbesondere zwischen Greifswald und Rubenow.

Bürgerinnen und Bürger können sich weiterhin über die aktuellen polizeilichen Maßnahmen am kostenfreien Bürgertelefon 0800 - 58 92 984 informieren.

Als Ziel des atomaren Mülltransports benennt die Polizei also das zentrale Zwischenlager Nord in Rubenow. Diese präzise Ortsbezeichnung weicht von der bisher weit verbreiteten Praxis in den Medien ab, wo der Zielort "Umgebung von Greifswald" oder "Lubmin bei Greifswald" bzw. Greifswald-Lubmin heißt. Die Polizei spricht auch nicht von Castor-Transporten, sondern vom Transport von KNK-Behältern. Die Abkürzung KNK-Behälter in der Polizeimeldung deutet darauf hin, dass es sich um Brennstäbe aus dem Schnellbrüter-Versuchsreaktor KNK (Kompakte Natriumgekühlte Kernreaktoranlage) handelt. Relevant für alle, die in Greifswald und Umgebung in den nächsten Tagen zu tun haben, ist sicher das Angebot, das konstefreie Bürgertelefon zu nutzen, um über Verkehrsumlenkungen informiert zu sein. Daher sei es hier noch einmal rot hervorgehoben: Kostenfreies Bürgertelefon (0800) 5892984.

News von der Ostsee und der Ostseeküste
Informationen für den Urlaub an der Ostsee an: Mailadresse

 

Frühere News zu den Castortransporten nach Rubenow mit diesem Link:

Anti-Atom-Demo in Greifswald verlief friedlich.

Bilder der Woche von den Aktionen gegen die Castortransporte

Die aktuelle News-Übersicht finden Sie hier:

News für den Urlaub an der Ostsee

 

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saurier Mehr Wissen über Baubiologie, Schimmel, Felder und Wellen:
UVS Umweltanalytik

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im Norden der Insel
Rügen nach Hiddensee
von Ralswiek im Zentrum der Insel
Rügen nach Hiddensee
News von Lauterbach bei Putbus im Westen der Insel Rügen zur Insel Vilm Ruegen-News von Breege im Norden von Rügen zu einem Kranichschlafplatz

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