|
|
||
|
|
||||||
|
Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
DänemarkDeutschland (Ostsee)EstlandLettland LitauenNorwegenPolenRügen/Hiddensee/
|
Plakate von Klaus Staeck: Ausstellung der Kulturstiftung Rügen bis Ostsee-News vom 23. Februar 2009 (ur). Noch bis zum 25. März 2009 ist eine Ausstellung mit Plakaten von Klaus Staeck im Jagdschloss in der Granitz auf der Insel Rügen zu sehen.
Heiko Mirass, stellv. Vorsitzender der Kulturstiftung Rügen, während der Begrüßung der rund 70 Teilnehmer an der gestrigen Ausstellungseröffnung. www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 23. Februar 2009 Plakate von Klaus Staeck: Ausstellung der Kulturstiftung Rügen bis zum 25. März im Jagdschloss in der Granitz auf der Insel Rügen Ostsee / Rügen / Jagdschloss Granitz (ur): „Meine Plakate altern leider nicht“, sagte Klaus Staeck einmal in einem Interview im vergangenen Jahr. Die Wahrhaftigkeit dieser Worte belegt die am Sonntag im Jagdschloss in der Granitz auf der Insel Rügen eröffnete Ausstellung der KulturStiftung Rügen in einer brisanten Weise. Man braucht nur die Entstehungszeit der dort ausgestellten politischen Plakate bedenken und auf die Entwicklung seit dieser Zeit schauen, dann stellen sich wohl nahezu von selbst zumindest die beiden folgenden Fragen: Warum hat sich so wenig oder gar nichts von dem, was Staeck in eindringlicher Weise schon lange satirisch in seinen Plakaten als Beitrag zur Umweltzerstörung benannte, ins Positive verändert? Warum spitzte sich manches sogar in dramatischer Weise zu? LASST UNS NICHT IM REGEN STEHEN sagten die Bäume auf einem seiner Plakate schon vor vielen Jahren und nicht nur auf der Insael Rügen ist dies immer noch aktuell.
Zum Glück blieb wenigstens die KulturStiftung Rügen mit ihren Ausstellungen NICHT IM REGEN STEHEN, denn eigentlich sollte deren Ausstellungstätigkeit im Jagdschloss im Jahr 2008 enden und eine Alternative stand vorerst noch nicht zur Verfügung. Nicht nur Heiko Mirass (Bild oben) freute sich bei der Begrüßung der rund 70 Besucher der Ausstellungseröffnung, dass die KulturStiftung Rügen in diesem Jahr noch einige Ausstellungen im Jagdschloss in der Granitz durchführen kann. Auch Walter G. Goes, künstlerischer Mitarbeiter der KulturStiftung Rügen, verdeutlichte, dass es ein schmerzlicher Verlust sein würde, wenn das Jagdschloss nicht mehr für Ausstellungen der KulturStiftung zur Verfügung stehen würde. Doch das wird wohl bald so sein. Dort, wo jetzt noch bis zum 25. März die Plakate von Klaus Staeck zu sehen sind, wird es keine weitere Ausstellung der KulturStiftung geben, sondern fortan nur noch in einem Bereich im Erdgeschoss. Dafür gibt es eine Planung bis zum 30. August diesen Jahres. Doch verweilen wir hier bei der gegenwärtigen Ausstellung.
Von rechts nach links: Walter G. Goes, Frieder Jelen und das Plakat Zum Zustandekommen der jetzigen Ausstellung im Jagdschloss in der Granitz auf der Insel Rügen sagte Walter G. Goes, künstlerischer Mitarbeiter der KulturStiftung Rügen u.a.: „Ein jeder kann, könnte – und das zu zivilen Preisen – Staeck-Arbeiten (über die Edition Staeck in Heidelberg) ordern, wenn er an ihnen Gefallen findet, die vermittelten Botschaften mag, was selbstredend ihre Verstehen voraussetzt... Nur drei, vier Tage nach Aufgabe der Bestellung halten Sie einen Staeck in Händen: als Plakat, als Postkarten- oder Bücherkonvolut. Die KulturStiftung Rügen hat das getan und damit die eigene Sammlung ergänzt, für die Ausstellung erweitert durch Freundesgaben privater Leihgeber und Sammler, die sich sogar auf Rügen finden. Barbara Marquardt sei Dank für die freundliche Überlassung des fast 30 Arbeiten umfassenden Konvoluts, das wohl noch Ihr Mann anlegte. Mag sein 1993, als Klaus Staeck nicht zum ersten, aber zum ersten Mal als Künstler persönlich auf Rügen weilte, um seine Ausstellung politischer Plakate im Landhaus Klein Kubbelkow zu eröffnen. Und – eben auch dieser Plakatauswahl zu signieren, die Hans Marquardt als umsichtiger Ex-Verleger, vorausschauend wie immer, für den Fall der Fälle geordert hatte. Und dieser Fall ist jetzt eingetreten! Als ich Barbara Marquardt eine Staeck-Ausstellung zu Beginn des Jahres vorschlug, rannte ich offene Türen ein. Der Vorstand der Kulturstiftung sagte mehrheitlich zu. Die Ausstellung musste nur unwesentlich ergänzt werden durch aktuelle Arbeiten seitens der Edition Staeck und durch einige wenige, die Inhalte ergänzende Freundesgaben weiterer Starck-Sammler und Bewunderer seiner Kunst, zu denen ich mich übrigens auch zähle...“ Walter G. Goes schilderte dann persönliche Erlebnisse mit Klaus Staeck und seiner Kunst im geteilten Deutschland und in der Zeit danach. Immer wieder kam dabei auch Rügen vor, u.a. auch der Kunstverein auf der Insel, in dem Klaus Staeck einst Mitglied war. „Was schenkt man einem Künstler, wenn man mit dem Geld haushalten muss?“, fragte Walter G. Goes angesichts des bevorstehenden 71. Geburtstages von Klaus Staeck am 28. Februar. „Öffentlichkeit“, heißt die Antwort. Klaus Staeck, der im Jahr 2006 zum Präsidenten der Berliner Akademie der Künste gewählt wurde, hat dieser Öffentlichkeit viele Jahrzehnte immer wieder in ironisch-satirischer Weise Denkanstöße gegeben, die leider noch immer eine aktuelle Brisanz besitzen. News von der Ostsee und der
Ostseeküste Frühere Ausstellungen der KulturStiftung Rügen u.a. mit den folgenden Links: "ROGER MELIS Künstlerporträts" Ausstellung der KulturStiftung Rügen
|
|||||
|
[home][news][guide][sport][wellness][club][hotels][fotos][shop] |
||||||